head.gif

|  Checkliste Erfolgreiche Reden  |

1.  Inhalte
Sie sollten nur über Sachverhalte sprechen, die Sie gut beherrschen.
Sie sollten nur über Sachverhalte reden, von denen Sie begeistert sind.
2.  Zielsetzung
Sie sollten sich vorab klar machen, was Sie mit der Rede erreichen wollen.
3.  Vorbereitung
Notieren Sie sich vor einer Rede Stichworte - formulieren Sie jedoch diese nicht aus.
Schreiben Sie Ihr Redemanuskript im Flattersatz, mit etwa 60 Anschlägen pro Zeile
und mit einer Schriftgröße von 12 Punkten bei einer 1 1/2 Zeilenschaltung.
Lernen Sie niemals Ihre Rede auswendig.
Bauen Sie in Ihre Rede anschauliche Beispiele ein.
Verzichten Sie auf umfangreiches Zahlenwerk, maximal 6 Zahlen oder Fakten pro Seite.
Eine erfolgreiche Rede besitzt wie ein Schachspiel
a) eine Eröffnung
b) einen Hauptteil
c) und ein spielentscheidendes Finale
Gliedern und gestalten Sie Ihre Rededramaturgie in
a) Ausgangslage
b) Analyse
c) und Schlussfolgerung
4.  Vortragskunst
Viel zu viele Menschen benützen die Sprache wie ein schwerfälliges Schwert.
Überzeugen kann aber nur der, der seine Sprache mit leichter Hand einsetzt.
Üben Sie Ihre Rede vor dem Spiegel oder Freunden.
Versuchen Sie nicht andere Redner zu imitieren, seien Sie authentisch.
Ist es für Sie eine Ehre, vor diesem Kreis zu sprechen, so sollten Sie dies sagen.
Wenn möglich, erwähnen Sie in Ihrer Rede auch einige Namen von Zuhörern.
Treten Sie bescheiden auf und spielen Sie sich nicht in den Vordergrund.
Gebrauchen Sie vorzugsweise das Wort „wir" statt „ich".
Tragen Sie nicht vorwurfsvoll oder mit finsterem Blick vor.
Sprechen Sie darüber, was Ihre Zuhörer interessiert und nicht über Ihre Interessen.
Sprechen Sie Ihre Zuhörer in ihren positiven Seiten an, beziehen Sie diese mit ein.
Nehmen Sie Kritik an, indem Sie eine solche begrüßen und auf sie eingehen.
5.  Wenn Sie den Faden verlieren
Niemand ist perfekt - und schon gar kein Redner, der vor vielen Menschen spricht.
So ziemlich jeder, der in seinem Leben eine Rede halten musste oder durfte,
verlor schon einmal den „Faden". Es kommt dann nur darauf an, wie man damit umgeht.
Besonders unauffällig ist es, wenn Sie das Gesagte nochmals kurz zusammenfassen,
da Ihnen dieser Punkt besonders wichtig erscheinen würde. Dafür ist jeder dankbar.
Sie können ebenso Ihren letzten Satz wiederholen. Auch das wird als Service verstanden.
Wechseln Sie ohne einen weiteren Kommentar zum nächsten Punkt. So gut wie niemand
wird bemerken, dass das, was Sie soeben vorgetragen haben, noch nicht abgeschlossen war.
Bitten Sie die Zuhörer um Ihre Meinung zu dem eben Gesagten. Wie wird das in Ihrem
Unternehmen gesehen - oder auch wie beurteilen Sie denn selbst so einen Vorgang?
Ehrlich ist der, der einfach sagt, ich habe den Faden verloren, wo war ich stehengeblieben?
Dies bietet sich jedoch nicht immer an, besonders dann nicht, wenn Ihr Chef dabeisitzt.
Wenn alle Stricke reißen, kündigen Sie lieber eine kleine Pause an, um anschließend
wieder gesammelt weiterzumachen. Die meisten Menschen vertreten sich gerne die Beine.
Am besten ist es natürlich, wenn Sie unauffällig in Ihr gut vorbereitetes Skript sehen können.
6.  Abschluss
Kommen Sie zum Schluss, bevor alle ermüden.
Keine wirklich gute Rede dauert länger als maximal 40 Minuten.
Schließen Sie Ihre Rede mit einem Dank für das Ihnen entgegengebrachte Interesse ab.
7.  Und noch ein klein wenig Psychologie
Wer mit einem Redemanuskript an das Rednerpult schreitet, signalisiert hiermit,
dass er einen gewichtigen und somit schweren Stoff zu übermitteln gedenkt.
Wer ohne Pult und Manuskript spricht, zeigt nicht nur, dass er den Stoff beherrscht,
sondern vor allem auch, dass seine Rede „leicht" und „verständlich" sein wird.
Schon dies erweckt im Zuhörerkreis ein erhöhtes Vertrauen und Aufnahmebereitschaft.
Nur wer einen klaren Gedanken hat, kann diesen auch verständlich darstellen !

Druckversion im -Format


go to top
Zum Seitenanfang
zurück  |  Inhalt  |  weiter
| K | A | R | R | I | E | R | E | handbuch