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|  Checkliste Leitfaden für Kündigungsgespräche  |

1.  Kündigung
Eine Kündigung basiert entweder auf personen- und verhaltensbedingten
oder auf betriebsbedingten Gründen.
Bei einer Kündigung, die in der Person des Betreffenden liegt, gibt es ja meist
keine große Notwendigkeit, die Kündigung zu begründen, da ihm die Gründe bekannt sind.
2.  Betriebsbedingte Kündigung
Bei einer betriebsbedingten Kündigung sieht das meist ganz anders aus -
hier müssen Sie sich auf die Kündigung vorbereiten und eine Argumentation aufbauen,
die dem Inhalt nach auf der Sozialauswahl beruht und die Kündigung begründet.
Bevor Sie betriebsbedingt kündigen, müssen Sie festlegen, in welcher Reihenfolge dies
erfolgen soll, also wer soll als erster, zweiter etc. die Kündigung erhalten.
Dann legen Sie fest, wann und wo die Kündigung erfolgen soll.
Dann, wie die Kündigung erfolgt - dies war ja in der Vergangenheit meist Aufgabe
der Personalmanager, bei der Vielzahl von Kündigungen kommen diese aber
teilweise nicht mehr alleine zurecht und es gibt auch weitere Gründe,
warum Kündigungen besser durch den Vorgesetzten erfolgen sollten.
Erfolgt die Kündigung durch den Vorgesetzten, sollte dies der Entscheidungsträger sein.
3.  Die folgenden Tipps sollen Ihnen als Vorgesetzter helfen, damit zurechtzukommen
Sprechen Sie die Kündigung bestimmt aus: „Hiermit kündige ich
das bestehende Anstellungsverhältnis aus betriebsbedingten Gründen zum ....".
Der Gekündigte wird unterschiedlich reagieren, dies kann vom Weinen bis zum
Wutausbruch gehen, lassen Sie den Mitarbeiter erst zu Wort kommen,
er muss sein Unverständnis, seinen Frust oder auch seine Wut abbauen.
Bleiben Sie dann sachlich, wenn Sie Ihr Bedauern aussprechen und ihm erklären,
warum dies leider unumgänglich ist und machen Sie nicht den Kardinalfehler,
ihm zu erklären, dass Sie gegen seine Kündigung waren, aber „die da oben" Sie
dazu gezwungen hätten. Der Betrieb kündigt aus betrieblicher Notwendigkeit, nicht Sie.
4.  Und dies sollten Sie ferner beachten
Kündigen Sie niemals vor Feiertagen oder an einem Freitagnachmittag.
Kündigen Sie vor einem Urlaub nur dann, wenn dies unumgänglich ist.
Bestellen Sie Mitarbeiter erst kurz vor dem Termin, lassen Sie diese nicht leiden.
Kündigen Sie niemals einen Mitarbeiter im Beisein von Kollegen.
Kündigen Sie niemals einen Mitarbeiter mit flapsigen Bemerkungen.
Versäumen Sie es nicht, den Mitarbeiter nach der Kündigung wieder aufzubauen.
Verabschieden Sie niemals den gekündigten Mitarbeiter, ohne sich bei ihm zu bedanken.
Bieten Sie ihm Ihre Unterstützung, beispielsweise durch Referenzen an
oder Infos zur Bewerbung, wie diese kostenlose Website www.karrierehandbuch.de.
Wer ein „Warum" im Leben kennt, erträgt fast jedes „Wie", glaubt Friedrich Nitzsche.

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