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|  Checkliste Teambildung im Management  |

1.  Fremdbestimmte
Es gibt in der ganzen Welt den Trend zum fremdbestimmten Menschen.
Fremdbestimmt sind Menschen immer dann, wenn sie einer Gruppe angehören,
sie sind dann leichter zu lenken, zu beherrschen und somit zu behandeln.
Teambildung wird von allen gesellschaftlichen Gruppierungen angestrebt,
Wer den Kopf herausstreckt, bringt sich leicht in eine gefährliche Lage.
2.  Gruppenzugehörigkeit
Der Einzelne ist bedeutungslos, nur das Mitglied einer Gruppe besitzt einen Wert.
Selbst in den meisten Kinderbüchern werden Kinder zur Konformität erzogen,
indem Gruppenverhalten belohnt und Individualverhalten gerügt wird.
Damit wird ein mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erzeugt.
Klinische Psychologen erzielen bei nicht „angepassten" Menschen Verhaltensänderungen.
Dies wäre somit natürlich auch eine sinnvolle Möglichkeit bei „widerborstigen" Angestellten.
Neu einzustellende Mitarbeiter werden deshalb auf ihre Team-Qualifikation hin überprüft.
Halsstarrige Mitarbeiter seien überwiegend sensibel und empfindlich, sagen die Psychologen
und man kann sie deshalb über ihre „schwachen" Stellen gefügiger machen.
Ein Personalchef schrieb in einen Leitfaden:
Du wirst Mitglied eines Teams, erwarte nicht, dass sich das Team nach Dir richtet.
Es kam ohne Dich aus. Es liegt an Dir, einer der ihren zu werden.
3.  Autoritätsgläubigkeit
Eine Beratung berät Unternehmen dahingehend, dass zukünftige Führungskräfte
vor allem eine hohe Achtung vor Autoritäten haben müssen und diese jederzeit anerkennen.
4.  Schlussfolgerung
Führungskräfte richten ihre gesamte Kraft auf ein gemeinsames Ziel aus - sie werden
aber weder ihrer unternehmerischen noch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht,
wenn sie unfähig werden, eigenständig und kritisch zu Denken und dieses beinhaltet
auch den Umgang mit Autoritäten sowie deren Bewertung und Anerkennung.
Pflegeleicht gegenüber dem Chef
und knochenhart in der Zielumsetzung
- das funktioniert nicht !
Gerhard-Hermann Koch

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