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|  Checkliste Psychomüll  |

1.  Mitarbeiter
Manche Unternehmen anerkennen den Faktor „Mensch" nur äußerst gering.
Diese Unternehmen unternehmen deshalb wenig, um ein förderndes Klima zu erzeugen.
Wer Intuition, Emotion und Subjektivität als überflüssig ansieht, entwickelt die
so genannten „weichen Faktoren" zu sehr harten, geschäftsschädigende Verhaltensweisen.
2.  Fehlende Sozialkompetenz
Vermittelt der Chef Eiseskälte, so folgen ihm seine Mitarbeiter mit eingefrorenen Gefühlen.
Keine Reaktion auf emotionale Signale der Mitarbeiter ist auch eine Reaktion.
Ungute Begegnungen summieren sich auf und beschädigen das Verhältnis zum Chef.
So wird jedes engagierte Mitdenken und Mithandeln im Keim vernichtet.
Auch Leistungsträger ohne Anerkennung verwandeln sich leicht in Betriebsstatisten.
Ausdrucklose Gesichter, mechanisch wirkende Bewegungen reden eine deutliche Sprache.
Über dem Ganzen liegt eine lähmende, schmerzhaft wirkende Atmosphäre.
3.  Termindruck
Permanenter Druck, ein nicht zur Ruhe kommen, lähmt jeden Antrieb und Arbeitsfreude.
Mitarbeiter, die so behandelt werden, machen die Interessen des Betriebes nicht zu ihren.
Sie werden auch kaum Kunden angemessen und aufgeschlossen entgegentreten.
4.  Sozialkompetenz
Erfolgreiche Chefs machen sich Gefühle bewusst und nutzen das emotionale Potenzial.
5.  Nur zufriedene Mitarbeiter können enttäuscht werden
Enttäuschungen sind vermeidbar, sagte der ehemalige Professor Lawrence Kersten,
wenn die Mitarbeiter von vornherein erst gar nicht zu hohe Erwartungen entwickeln.
Klare Anweisungen, wenig Spielräume für Entscheidungen, geringes Gehalt,
das beraubt die Mitarbeiter jeder Illusion und vermeidet somit Enttäuschungen.
Wer so führt, muss nur aufpassen, dass er über eine längere Zeitspanne noch führen kann,
denn es bleiben mit Sicherheit nur die, die es sich nicht leisten können zu gehen.

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