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|  Checkliste Angst und Furcht  |

1.  Tatsachen und Wahrnehmung
Unser Verhalten hängt nicht von Tatsachen, sondern von unserer Wahrnehmung ab.
Was der eine als gefährlich einstuft, beschert dem anderen einen wohligen Nervenkitzel.
In der Einschätzung von Risiken kann man Menschen in drei Hauptgruppen einteilen:
Dies sind der Fluchttyp, der Kampftyp und der Typ, der sich bei Gefahr tot stellt.
Diese Typen haben sich schon in unserer Vorzeit herausgebildet, in der wir nicht lange
überlegen konnten, wie wir uns bei einer potenziellen Gefahr verhalten.
2.  Angst und Furcht
Angst entsteht aus dem Gefühl einer potenziellen, undefinierten Bedrohung.
Furcht empfindet man im Angesicht einer identifizierbaren Gefahr.
Während die Angst gleichsam „blind" ist, fokussiert sich die Furcht auf eine Bedrohung.
Angst ist somit höchstens handlungsmotivierend während Furcht handlungsorientiert ist.
Wer Angst hat, geht davon aus, dass ihm von allem und jedem eine Gefahr droht.
Entweder er erstarrt hiervor oder reagiert hierauf mit Aggressivität oder sogar Flucht.
Wer Angst hat, reagiert niemals zielgerichtet und somit konkret auf die Bedrohung hin.
Hingegen weiß der, der Furcht empfindet, genau vor was oder wem er flüchten muss
oder gegen wen oder was er sich aggressiv behaupten muss.
Wer nicht definieren kann, was er fürchtet, kann somit auch nicht zielgerichtet handeln.
Wer jedoch ohne Angst ist, hat kein Gespür für potenziell mögliche Gefahren.
Viele Menschen haben Angst vor neuen Technologien und einer veränderten Arbeitswelt.
Bei manchen führt dies zu einer totalen Resignation und einer vollständigen Lethargie.

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