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|  Checkliste Grafologie  |

In der Personalauswahl spielt die Grafologie in Deutschland eine sehr untergeordnete
Rolle - Unternehmen in der Schweiz setzen sehr viel stärker auf die Grafologie.
Grafologen unterscheiden die Schrift nach mehreren Zonen.
1.  Die Oberlängen - b, d, h, k, l, t
Betonte Oberlängen stehen für intellektuelle Interessen und Begeisterungsfähigkeit,
aber auch für Oberflächlichkeit.
2.  Die Mittelzone
Die Größe der Schrift wird in der Mittelzone gemessen.
Je ausladender sie ist, umso mehr Selbstwertgefühl besitzt der Betreffende.
Großschreiber können aufgeblasen, stolz oder ichsüchtig sein.
Sie können aber auch einen großen Freiheitsdrang besitzen und voller Tatendrang sein.
3.  Die Unterlängen - g, j, p, q, y
Aus den Unterlängen sind die Triebausprägung sowie materielle Interessen ablesbar.
4.  Die Größe der Schrift
Die Größe der Schrift = Selbstwertgefühl, stolz, großmütig, aufgeblasen und Tatendrang.
5.  Die Verbindung der Buchstaben
Werden viele Buchstaben verbunden, weist dies auf eine hohe Ausdauer hin.
Die Gesamtinterpretation reicht zudem von Wohlwollen bis Verschlossenheit.
6.  Die Schräglage
Eine nach links neigende Schrift weist auf Selbstbezogenheit und eine übertriebene
Selbstbeherrschung hin.
Eine nach rechts geneigte Schrift signalisiert Interesse und Wärme.
7.  Aufrechte Schrift
Schreiber mit einer aufrechten Schrift gelten als besonnene Menschen mit wenig
Temperament und Nüchternheit bis hin zur Teilnahmslosigkeit.
8.  Schriftweite
Eine weite Schrift kündigt von Tatendrang und Unternehmungslust.
Eine enge Schrift gilt als beherrscht.
9.  Unterschrift
Die Unterschrift ist für Grafologen das Wichtigste, da die Signatur für Wünsche
und den Ehrgeiz sowie das Selbstbewusstsein eines Bewerbers stehen würde.
Einen Manager erkennen Sie daran, dass er druckstark schreibt, vereinfacht und
Buchstaben wegspart und zudem Buchstaben mit einer starken Rechtsneigung verbindet.
Zutreffende Aussagen können über einige Wesensmerkmale getroffen werden.
10.  Und noch einige Erkenntnisse von Grafologen
Wer seine Kinderschrift behält, gilt als geistig nicht sehr rege.
Intelligente Menschen verknappen ihre Handschrift und gestalten Buchstaben kreativ um.
Wer unleserlich schmiert, gilt als selbstherrlich.
11.  Aussagekraft
Grafologische Gutachten, die ohne weitere persönliche Daten erstellt wurden,
erbrachten keine „brauchbaren" Ergebnisse. Die Wissenschaft versagt der
Grafologie jegliche Anerkennung, da die Ergebnisse nicht validiert werden können.
12.  Und einige Erkenntnisse von mir
Während des Studiums hat uns jedenfalls ein Professor mit der Deutung der Schrift
diverser bekannter Persönlichkeiten, deren Lebensabschnitte bekannt waren, verblüfft.
Lebenshöhe- oder Tiefpunkte, wie eine neue Liebe, oder der Tod eines Angehörigen,
bzw. Freundes, konnten in der Handschrift nachvollzogen werden.
Trotzdem untersuche ich Schriften auf nur wenige Merkmale und verwende
die erzielten Erkenntnisse nur mit allergrößter Zurückhaltung und Vorsicht.

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