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|  Checkliste Verhaltensweisen von Ausländern  |

1.  Verhaltensweisen von Chinesen
Konflikte und Kritik sind Tabu - mit Gelassenheit und Ruhe ist bereits viel gewonnen.
Die Gesprächspartner müssen immer die Chance bekommen, ihr Gesicht zu wahren.
Führungskräfte müssen höflich bleiben und auf die Etikette und die Hierarchie achten.
Die Diskussion mit Mitarbeitern auf Augenhöhe wird als Schwäche ausgelegt.
Der Chef trifft die Entscheidungen und der Untergebene führt diese kritiklos aus.
Unter der westlich geprägten Oberfläche, verbergen sich chinesische Traditionen.
Gib jedem Gesicht, nimm keinem das Gesicht, wahre Dein eigenes Gesicht !
2.  Verhaltensweisen von Franzosen
Deutsche Arbeitnehmer empfinden den französischen Arbeitgeber oft als autoritär
und beklagen sich zudem noch über eine mangelnde Strategieplanung.
Französische Manager widerrufen getroffene Entscheidungen - auch entgegen Absprachen.
Sie sehen hierin Improvisationsfähigkeit, der deutsche Manager sieht hierin eher Chaos.
Und, die Franzosen „lieben" es, wenn ihr Geschäftspartner Französisch kann,
wobei französische Führungskräfte fast immer über sehr gute Englischkenntnisse verfügen.
Nicht immer verhalten sich französische Manager gegenüber deutschen Partnern fair !
3.  Verhaltensweisen von Japanern
Hast du es eilig, so mache einen Umweg, lautet ein japanisches Sprichwort.
Small Talk beim Essen - für ergebnisorientierte deutsche Manager Zeitverschwendung,
für Japaner essenziell, da Geschäftsbeziehungen zuerst Personenbeziehungen sind.
Das im Vieraugengespräch gefundene Ergebnis wird durch den Chef verkündet.
Japaner kennen kein Projektmanagement auf gleicher Augenhöhe, der Chef bleibt Chef.
Gleichberechtigte Teamentscheidungen sind aus diesem Grunde in Japan undenkbar.
Auch westlich orientierte Japaner verbergen unter der Fassade traditionelle Ansichten !
4.  Verhaltensweisen von US-Amerikanern
Amerikaner glauben an Chancengleichheit und daran, dass jeder Karriere machen kann.
Anordnungen werden nur indirekt erteilt - Manager überzeugen durch „mission statements".
Produkte werden aufgrund der Märkte und nicht nur wegen der Technologie entwickelt.
Selbst bei Planungen ist „easy going", Optimismus und Pragmatik angesagt.
„Trial-and-Error-Approach" - auch wenn es schief geht, wird positiv bewertet.
Niemand zeigt sich öffentlich genervt und Konflikte werden eher vermieden.
Der Draht zu Kunden ist wichtiger als Branchen- oder Produkterfahrung !

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