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|  Checkliste Fitness und Gesundheit  |

1.  Willenskraft und Gewohnheiten
Nur 13% bewegen sich an 3 Wochentagen so viel, dass sie zum Schwitzen kommen.
Willenskraft reicht für Veränderungen nicht aus, geändert werden muss die Gewohnheit.
Eine Work-Life-Balance setzt erst einmal eine gesunde Ernährung und Sport voraus.
Wenn wir in Zukunft länger arbeiten sollen - müssen wir erst einmal länger fit bleiben.
Das Gesundheitsmanagement wird in den Unternehmen deshalb zunehmend beachtet.
2.  Fitness und Betriebssport
Viele Unternehmen bieten intern Betriebssport an oder fördern externe Aktivitäten.
In den USA finden sich bereits Hinweistafeln an Fahrstühlen mit der Aufschrift „Toxic".
Treppensteigen verbraucht mehr Kilokalorien als Radfahren oder Schwimmen und
der Hippocampus wird stimuliert und bildet vermehrt Neuronen und Synapsen.
Die Gehirnleistung verbessert sich, da das Gehirn um bis zu 20% besser durchblutet wird.
3.  Nordic Walking
Durch Nordic Walking als Ganzkörpersport werden rund 90% der Muskulatur trainiert.
Der Bewegungsablauf entspricht dem des Skilanglaufs - die Stöcke werden nah am
Körper geführt, wobei die Hände sich bei der Streckung nach hinten öffnen.
Durch Einsatz der Arm - und Oberkörpermuskulatur wird die Effektivität gesteigert.
Am effizientesten ist Walking in hügeligem Gelände mit qualitativ guten Laufschuhen.
4.  Bewegungskunde
Benützen Sie stets die Treppe - entlasten Sie den Aufzug.
Deponieren Sie Ihre Unterlagen „unbequem", damit Sie aufstehen müssen,
um sie zu holen. Telefonieren Sie stehend - das wirkt zudem dynamischer.
Holen Sie von Kollegen Unterlagen selbst - und bringen Sie diesen ihre Unterlagen persönlich.
Fördern Sie die Kommunikation, indem Sie Kollegen aufsuchen anstatt ein E-Mail zu schicken.
Benützen Sie niemals die nächstgelegene Toilette.
5.  Rückenschmerzen
Rückenschmerzen entstehen eher durch psychosoziale Aspekte als durch wenig
ergonomische Arbeitsplätze oder gar durch eine vorwiegende sitzende Tätigkeit.
Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz ist für Rückenschmerzen viel bedeutsamer.
Wer Rückenschmerzen hat, sollte sich „aktiv" bewegen und nicht deshalb schonen.
Wer sich schont schadet seinem Rücken - jede Art von Bewegung ist somit besser.
Besonders wenn Sie schon Rückenschmerzen haben, sollten Sie sich um eine
dynamische Sitzhaltung bemühen und auf diese Weise Fehlbelastungen vermeiden.
6.  Urlaube Dich fit
Ich „hasse" Urlaub, da geht es mir wie viel zu vielen anderen Führungskräften.
Wer nichts bewegt, verkörpert Stillstand und das verträgt sich nicht mit Macher.
Und sind solche doch einmal zum Urlaub gezwungen, reagieren sie mit Interesselosigkeit.
Die meisten werden zudem in der ersten Urlaubswoche krank.
Trotzdem sollten auch hochkarätige Manager regelmäßig ausspannen und sei es,
damit sie nicht ausbrennen oder auch um das Leben gewöhnlicher Menschen kennen zu lernen.
7.  Trink Dich fit
In 15 bis 16 Tagen erneuert sich unser gesamtes Körperwasser.
Unser Gehirn besteht zu 75% aus Wasser, die Leber aus 71% und die Muskeln aus 70%.
Täglich benötigen wir 2,4 Liter Wasser - ohne einen besonderen Verlust durch Schwitzen.
Bereits bei einem Wassermangel ab 2% nimmt unsere Leistungsfähigkeit ab.
Sehr viel trinken muss, wer eine schnelle Auffassungsgabe, Konzentration und ein gutes
Gedächtnis benötigt - ansonsten riskiert er, dass er unkonzentriert und langsam denkt.
8.  Ess Dich fit
Unser Gehirn besteht aus über 100 Milliarden Nervenzellen.
Jedes dieser Neuronen kommuniziert wiederum mit über 10.000 Kontaktpartnern.
Neuronen funktionieren nur reibungslos, wenn sie mit dem Notwendigen versorgt sind.
Gerät ihre Balance ins Ungleichgewicht, lassen Denkleistung und Konzentration nach.
Heidelbeeren verbessern die Reaktionszeit, Salbei die Konzentration, Kohlehydrate
versorgen das Gehirn mit Energie und Fisch wirkt positiv durch seine Omega-3-Fettsäuen.
9.  Schlaf Dich fit
Nur wer den eigenen Biorhythmus kennt, kann sich effektiver konzentrieren und arbeiten.
Unsere innere Uhr diktiert uns unseren optimalen Tagesrhythmus und somit die Zeiten,
in denen wir besonders kreativ sind, uns konzentrieren und Leistung erbringen können.
Die Leistungskurve von Morgentypen (5.30 - 6.00) ist bis etwa 11.30 Uhr hoch und fällt dann ab.
Von 14 Uhr bis gegen 20 Uhr befinden sich Frühaufsteher wieder in einer guten Leistungsphase.
Bei Menschen, die später aufstehen, verschieben sich die Zeiten entsprechend.
10.  Raumklima
Für Büroräume empfehlen Fachleute eine Temperatur zwischen 20 und 23 Grad.
Sind Büros überheizt, reduziert dies die Abwehrkräfte, Erkältungen werden hierdurch gefördert.
Bei zu trockener Luft trocknen die Schleimhäute aus, empfohlen sind 45 bis 60 Prozent.
Ebenso schädlich ist eine zu feuchte Luft, da durch diese Schimmelpilze entstehen.
Regelmäßiges Stoßlüften verbessert den Sauerstoffgehalt und verringert die Schadstoffe.
Ungesund sind Rauchen, Duftsprays etc. und lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel.
11.  Desksharing
In jeder Gemeinschaft bestehen Menschen auf ihrem festen Platz - und dies auch räumlich.
Setzt sich ein anderer auf „unseren Stuhl", fühlen wir uns unwohl und reagieren gereizt.
Jedes Tier verteidigt sein „Revier", selbst unter Einsatz seines Lebens.
Jeder Büroarbeiter braucht seine feste Nische, seine Burg, in der er sich geborgen fühlt.
Wer ständig in andere „Reviere" verschoben wird, muss sich seinen Platz stets neu erobern.
Die Folgen sind Unbehagen, unnützer Kräfteverschleiß bis hin zu Krankheiten.

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