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|  Checkliste Strategie bei einer Absage  |

1.  Absage auf Basis Ihrer schriftlichen Bewerbung
Wenn Sie den Anforderungen der Stelle entsprachen und Ihre Darstellung perfekt war,
könnte es an der Vielzahl der Bewerbungen gelegen haben - ein Nachhaken ist zwecklos.
2.  Absage nach Telefoninterview
Auch im Telefoninterview sind meist noch mehrere Kandidaten in der Auswahl,
so dass auch hier die Gründe darin gelegen haben könnten, dass es besser Geeignete gab.
3.  Absage nach persönlichem Interview
Wiederum vorausgesetzt, dass Sie keine taktischen Fehler begangen haben,
am Schluss kann es nur einen geben - hier könnte Nachhaken sinnvoll sein:
a) Wenn Sie nachhaken, sollten Sie dies telefonisch tun.
b) Falls Sie taktische Fehler gemacht haben, wird man Ihnen dies meist nicht sagen.
c) Eine ehrliche Information bekommen Sie im Regelfall nur dann,
wenn ein anderer besser passte oder Ihre Gehaltsforderung zu hoch war.
4.  Ihre Unterlagen
Sofern Ihre Unterlagen nicht zurückgeschickt werden, fordern Sie diese nicht an,
denn es könnte eine erneute Chance zu einem späteren Zeitpunkt bedeuten.
5.  So bewerben Sie sich erneut
Erhielten Sie eine Absage, weil ein anderer noch besser passte,
schreiben Ihnen die meisten Unternehmen, dass Sie sich später erneut bewerben dürfen.
Fielen Sie aufgrund von Persönlichkeitsmerkmalen durch, fehlt dieser Hinweis und
eine Bewerbung bei den gleichen Entscheidern macht dann meist keinen Sinn mehr.
6.  Verbesserungspotenzial
Jeder Bewerber ist davon überzeugt, dass er in seiner schriftlichen Bewerbung und erst
recht während der Vorstellung alles optimal gemacht hat - leider ist dem nicht immer so.
Selbst die Bewerbungen von Profis - also von Personalmanagern, kaufmännischen Leitern
oder Geschäftsführern, sind häufig genug alles andere als professionell.
Besonders Personalmanager erkennen bei anderen sekundenschnell Unstimmigkeiten -
mit einer Ausnahme, der Bewertung ihrer Unterlagen und Person, da sind sie oft blind.
Hier hilft nur ein professionelles Interview mit jemanden, dessen Auftrag es ist,
Ihnen frei von Rücksichtnahmen gemachte Fehler aufzuzeigen.
7.  Gleichbehandlungsgesetz
Durch dieses Gesetz werden die Unternehmen gezwungen, Ihre Absagen noch
neutraler zu halten, da sie ansonsten Klagen wegen Diskriminierung riskieren.

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