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|  Checkliste Managertypen  |

1.  Der detailbesessene Manager
Zutiefst misstrauische, strategisch unfähige Führungskräfte entwickeln sich zu Detaillisten.
Detailbesessenen fehlt die Fähigkeit Aufgaben zu delegieren.
Sind sie hierzu durch eigene Überlastung oder sonstige Umstände
doch einmal gezwungen, erfolgt die Delegation nur mit präziser Handlungsanweisung.
Detailbesessene regieren ständig in die Arbeitsausführung ihrer Mitarbeiter
sowie der Mitarbeiter, die seinen direkten Mitarbeitern theoretisch unterstellt sind, hinein.
Detailmanager unterscheiden selten in Relevantes, Dringliches oder Unwichtiges.
Da alles über „ihren Tisch" laufen muss, sind sie mit unwichtigen Details überfordert.
Zur Wertschöpfung ihres Verantwortungsbereiches tragen sie deshalb wenig bei.
Die Unternehmenskultur sowie die Funktionsfähigkeit vorhandener Hierarchien
werden durch Detaillisten in ihrem Kontroll- und Regelungswahn zerstört.
Detaillisten weisen meist eine „0"-Fehlertoleranz auf und erziehen ihre Mitarbeiter
hierdurch zu Befehlsempfängern ohne eigenen Willen und die Bereitschaft zur Verantwortung.
Die ihnen unterstellten Führungskräfte überfordern sie durch Detailarbeit, so dass auch diese
ihre Führungsaufgabe vernachlässigen und somit auch nicht mehr effizient tätig sind.
Mit der Zeit hat sich der Detailbesessene Führungskräfte herangezogen,
die tatsächlich nicht mehr befähigt sind, eigenverantwortlich zu agieren.
Dies bestärkt einen solchen Manager zusätzlich darin, dass ohne ihn nichts funktioniert.
2.  Der spekulative Manager
Glaubt an Wachstum, sich selbst, besitzt ein positives Denken und sucht neue Chancen.
Bei diesem Typus findet sich auch recht häufig derjenige, der sehr kreativ ist,
aber keinerlei Interesse daran hat, sich intensiv um die Durchführung zu kümmern.
Der Begriff Qualität der Arbeit hat auch sehr viel mit Bereitschaft zu tun,
sich um die Ausführung auch bis hin zum Detail zu kümmern.
Meist sind spekulative Manager auch nicht übermäßig geduldig, was durchaus
ein Zeichen von Unreife ist - ausgebremst werden sie oftmals von den Pragmatikern.
3.  Der übervorsichtige Manager
Würde niemals zugeben, dass er sich nicht traut, Entscheidungen zu treffen.
Oftmals ist er in seiner Wesensart auch noch ein Zauderer, der lieber abwartet,
ob die Mauer von alleine zusammenbricht, bevor er sie abreißt.
Zauderer werden nur dann aktiv, wenn man ihnen „Feuer unter dem Hintern" macht.
Zauderer neigen ebenfalls zum Tunneleffekt, sie schauen zurück und sammeln
ungeheure Mengen an Daten über das, was in der Vergangenheit funktioniert
- oder auch nicht funktioniert - hat.
4.  Der abwartende Manager
Findet es besonders klug, dass er niemals für von ihm verschuldete Verluste
verantwortlich gemacht werden kann.
Häufig findet man bei diesem Typus auch den Manager, der befähigt ist,
fundamentale Fragen zu stellen - auch wenn er wenig aus den Ergebnissen macht.
Der abwartende Manager ist meist neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen,
lässt aber leider die Dynamik vermissen, diese auch umzusetzen.
Oft ist er auch emotional der am meisten beherrschte - frei von Stimmungen und Launen.
5.  Merkmale des unfähigen Managers
Manager, die Entscheidungen verschleppen, werden ihrer Verantwortung selten gerecht.
Manager, die ihren Mitarbeitern keinen Handlungs- und Entscheidungsraum zubilligen.
Manager, die nur das hören wollen, was ihnen genehm ist - oder ihnen sogar schmeichelt.
Manager, die keinerlei Kritik an ihren Ideen oder Entscheidungen anzunehmen bereit sind.
Manager, die sich nur an dem orientieren, was sich bereits in der Vergangenheit bewährt hat.
Manager, die sich nur mit Menschen umgeben, die deutlich weniger als sie selbst können.
Manager, die entwicklungsfähige Mitarbeiter nicht fördern, um sich selbst nicht zu gefährden.
Manager, die für alles und jedes Berater benötigen, damit andere Unbequemes aussprechen.
Manager, die sich selbst inszenieren müssen, um ihrer Eitelkeit gerecht werden zu können.
Manager, die sofort mit Schuldzuweisungen an Mitarbeiter auf „eigene" Fehler reagieren.
Manager, die ihr Büro auch abends nicht verlassen können, da sie nur dort „wer" sind.
Manager, die ihre Arbeit mit nach Hause nehmen, da sie sich nicht organisieren können.

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