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|  Checkliste Businesskleidung für den Herrn  |

1.  Jeder kann sehen, nur wenige können fühlen
Überwiegend urteilen die Menschen mehr nach den Augen als nach dem Gefühl.
Jeder sieht, was du scheinst, wenige fühlen was du bist, und diese wagen es nicht
der Meinung der Menge zu widersprechen. Niccolò di Bernardo dei Machiavelli.
Niemand kann nur ein bißchen falsch angezogen sein. Hier gilt entweder oder.
Männer sollten Mut zur Farbe beweisen, konnte Frau in Frauenzeitschrift lesen
und begann sofort damit, ihren Mann zum herzallerliebsten Clown auszustaffieren.
2.  Macht muss man sehen
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Antoine de Saint-Exupery in der Kleine Prinz. Um das Wesentliche geht es aber
häufig zunächst gar nicht. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance -
und der erste Eindruck ist bekanntermaßen Ihr Outfit, die Kleidung die Sie tragen.
Eine schöne Frau vermittelt uns auch beim nur flüchtigen Hinsehen ihre Schönheit.
Ein mächtiger Mann, naturgemäß auch eine mächtige Frau, vermittelt uns Macht.
Natürlich ist das das Zusammenspiel von Ausstrahlung und der getragenen Kleidung.
Aber gehen Sie einmal im „Räuberlook“ in der Stuttgarter Königsstraße zu Wempe.
Kein Verkäufer wird Sie ad hoc wahrnehmen, obwohl Sie doch so bedeutend sind.
Der schöne Schein ist es, der anderen vermittelt, dass wir bedeutende Menschen sind.
3.  Was sagt der englische Herrenschneider
Jeremy Hackett weiß wie sich Gentlemen so kleiden, dass sie diesem Bild entsprechen.
Britisch dezent, elegant und unauffällig, das ist Markenzeichen dieser Gesellschaftsklasse.
Gentlemen kleiden sich klassisch schlicht, aber die Stoffe sind von auserlesener Qualität.
In der Regel gilt, dass overdressed sich immer negativer auswirkt als etwas underdressed.
Niemals kleidet sich Mann komplett neu ein. Er kombiniert edles Altes mit Neuem.
4.  Was gehört in die Garderobe
Zunächst einmal qualitativ Herausragendes. Dieses darf allerdings überschaubar sein.
Einige blaue Blazer. Einige graue und ebenso blaue Anzüge. Vielleicht auch einer mit
klassischen Nadelstreifen. Sowie einige weiße und blaue Hemden und natürlich
erstklassig gearbeitete Schuhe. Gute Schuhe sind Markenzeichen der Erfolgreichen.
5.  So kleiden Sie sich für ein Vorstellungsgespräch
Orientieren Sie sich an der Kleiderordnung der Branche. Als Führungskraft sollten
Sie dieser stets entsprechen und im Management wird überwiegend Anzug getragen.
Aufstiegspotential und Leistungswillen beweist auch der Spezialist mittels Anzug.
Auch Ihre Uhr sollte Ihren Status dezent unterstreichen. Also nichts Protziges.
6.  Dienstlicher Bereich
Als Herr sollten Sie immer eine dem Unternehmen angemessene Kleidung tragen.
Diese sieht in einer gediegenen Bank anders aus als in einem Start-up-Unternehmen.
Starten Sie in einem Unternehmen, sollten Sie sich zunächst so kleiden wie Sie es
anlässlich Ihres Vorstellungsgespräches bei Ihren zukünftigen Kollegen gesehen haben.
Im Zweifel lieber ein Touch gehobener. Den Neid sollten Sie allerdings auch nicht
herausfordern. Sie wollen ja dazugehören und müssen das auch signalisieren.
7.  Kundenbesuche
Kleiden Sie sich stets entsprechend dem Anspruch des Kunden und der besuchten
Hierarchie - tendenziell aber eher geringfügig bescheidener. Mit einem zweiten
Hemd in Reserve sind Sie auf der sicheren Seite, auch wenn etwas schiefging.
8.  Herren in Gesellschaft
Steht in der Einladung: „Festlich-elegant“ sind Sie mit einem dunklen Anzug korrekt angezogen.
Bei „smart casual“ können Sie einen Blazer wählen (blau mit dunkler Hose) oder
in einem Anzug kommen - Anzug ohne, jedoch Blazer mit Krawatte ist stilvoll.
Bei dem Vermerk „s.t“ (sine tempore) müssen Sie pünktlich sein,
ansonsten dürfen Sie bei einer Cocktailparty erscheinen, wann es Ihnen genehm ist.
9.  Maniküre und Duftnoten
Gepflegte Hände sind längst auch in der Welt besonders erfolgreicher Männer „in“.
Nur beim Duft müssen Sie aufpassen. Der beste Duft ist der, den man nicht wahrnimmt.
10.  Die Fliege
Weltberühmte Clowns tragen sie mit Knollennase als unverkennbares Markenzeichen.

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