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|  Checkliste Arbeitssystematik  |

1.  Arbeitssystematik
Wer unkonzentriert und sprunghaft arbeitet, wird sich ständig unter Druck gesetzt fühlen.
Wer ein Thema nach dem anderen erledigt, dem gelingt ein wesentlich besseres Ergebnis
und er empfindet hierbei auch keinen disharmonischen Stress.
Dies wiederum führt zu einer ausgeglichenen inneren Haltung, die nach außen ausstrahlt.
2.  Aufmerksamkeit
Konzentration benötigt äußere und innere Ruhe - fehlt die äußere Ruhe,
hilft nur ein bewusstes Abkoppeln von der äußeren Umgebung.
Hierbei spielt die innere Einstellung eine herausragende Rolle,
je mehr wir uns über andere ärgern, umso stärker nehmen wir deren Störungen wahr.
3.  Abkoppeln
Wer sich unter Druck fühlt, kann „Dampf" ablassen, indem er sich kurz körperlich belastet.
Eine Erledigung mit Wechsel der Umgebung plus Treppensteigen kann Wunder wirken.
Ebenso helfen Lockerungsübungen, wie die Konzentration auf den eigenen Atem.
4.  Arbeitsfluss
Lassen Sie sich bei komplexen Arbeiten nicht unterbrechen.
Jede Störung unterbricht Ihre Konzentration und löscht bereits gesammelte Gedanken.
Legen Sie deshalb anspruchsvolle Tätigkeiten auf ein möglichst ruhiges „Zeitfenster".
5.  Multitasking
Wer ständig von einer Aufgabe zur anderen wechselt, erhöht den Druck auf sich selbst.
Am Ende wird er keine Arbeit abgeschlossen haben und die innere Belastung wird zunehmen.
Wer lange Zeit sprunghaft arbeitet, findet nur sehr schwer zur Konzentration auf
eine Aufgabe zurück - auch an Hektik kann man sich gewöhnen.
6.  Reptiliengehirn
Unter ständig neuen Einflüssen neigen Menschen dazu, ihr Großhirn abzuschalten.
Sie handeln dann reflexartig, intuitiv aus dem Limbischen System heraus.
Hier hilft es nur, wenn Sie sich zwingen, selbst umso ruhiger zu werden,
je hektischer Ihre Umgebung sich darstellt.
7.  Organisation
Wer seine Arbeit gut strukturiert und vorbereitet, hat diese „gedanklich" im Griff.
Wer seine Arbeit im Griff hat, kann sich auf eine Sache konzentrieren und diese erledigen.
Er arbeitet frei von dem inneren Vorwurf, irgendetwas zu übersehen oder zu versäumen.
Wer nicht als Nervenbündel enden möchte, nützt deshalb Zeitplantechniken
und räumt zudem alles aus seiner Sichtweite, was er nicht aktuell benötigt.
8.  Prioritäten
Erstellen Sie grobe Monatspläne, etwas präzisere Wochenpläne und nach Prioritäten
geordnete Tagespläne - und versehen Sie letztere mit Zeit für Unvorhergesehenes.
Wer so arbeitet, sucht nicht ständig nervös nach dem, was er wieder übersehen hat.
9.  Leistungskurve
Jeder Mensch besitzt eine individuelle Leistungskurve.
Erledigen Sie deshalb Aufgaben, die eine hohe Konzentration erfordern
in den Zeiten, in denen Sie besonders leistungsfähig sind.
Ein müder „Kopf" produziert sehr energieaufwendig Ergebnisse.
Arbeiten Sie in Leistungstiefpunkten die Dinge ab, die Routine bedeuten.
10.  Kreativitätspausen
Anspruchsvolle Aufgaben lösen Sie am besten über Phasen der Anspannung und Entspannung.
Jeder von uns kennt das Gefühl, dass plötzlich die Lösung da ist,
obwohl wir uns in dem Moment überhaupt nicht mit dem Problem beschäftigt haben.
Zusammenhänge sind plötzlich da, Unverstandenes wird verstanden und dies alles nur,
weil Sie sich plötzlich auf Distanz zu Ihren „Problemen" befinden.
„Gut Ding braucht Weile", wussten schon unsere Altvorderen.
11.  Geistige Höhenflüge
Schon aus der Schule kennen wir den Moment, wo der Aufsatz plötzlich „lief".
Die Konzentration ist auf dem höchsten Stand angelangt.
Umgebungseinflüsse nehmen wir nicht mehr wahr, es fließt ohne jegliche Anstrengung.
Diese Sternstunden gilt es zu nutzen, denn jetzt ist unsere Konzentration ganz auf die
Aufgabe fokussiert, und diese außerordentlich intensive, stressfrei erbrachte Leistung
gewährt uns plötzlich eine ungeahnte innere Harmonie, in der wir Zeit und Raum vergessen.

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